Internationale Filmfestspiele in Venedig

Filmfestival Venedig
Die Internationalen Filmfestspiele von Venedig sind die ältesten Filmfestspiele der Welt. Sie finden jährlich Ende August/Anfang September auf dem Lido in Venedig statt und sind Teil der Biennale, eine internationale Kunstausstellung, die seit 1895 in Venedig stattfindet. Die Filme werden in mehreren Kinos projektiert, Hauptvorführungsort ist jedoch der historische Palazzo del Cinema. Zusammen mit den Filmfestspielen in Cannes sowie der Berlinale in Berlin gehört es zu den bedeutendsten internationalen Filmfestspielen.
 
Das Festival dauert 11 Tage, während denen Filmpremieren von Europa, Amerika und Asien gezeigt werden. Der 'Goldene Löwe' ist die höchste Auszeichnung, die vergeben wird. Er bezieht sich auf den Löwen, der die ehemalige Serenissima symbolisiert. In den letzten Jahren haben Filme wie „Lebanon“ aus Israel, „The Wrestler“ aus den Vereinigten Staaten von Amerika genauso wie „Brokeback Mountain“, „Still Life“ und „Gefahr und Begierde“ aus China sowie der britische Film „Vera Drake“ den Goldenen Löwen gewonnen.

Ein Goldener Löwe wird für das Lebenswerk ausgegeben. Eine weitere Auszeichung ist der Volpe. Jeweils der beste Schauspieler und die beste Schauspielerin bekommen hier eine Auszeichnung. Die beste Produktion, Filme, die eine besondere Auszeichung verdienen und vieles mehr werden ebenfalls geehrt.

Das erste jemals stattgefundene Filmfestival in Venedig wurde von Giuseppe Volpi 1932 organisiert. Er war Geschäftsmann und Politiker und liebte den Kinofilm. Lange Zeit war es der wichtigste Event dieses Genres, doch als Cannes und Toronto nachzogen, musste sie es teilen. Jedoch sind die Internationalen Filmfestspiele von Venedig nach wie vor eines der wichtigsten Veranstaltungen für Film und Schauspiel.