Marilyn Monroe

Marilyn Monroe u. Jane Russell
Marilyn Monroe gehört zu den meist bekannten Schauspielerinnen und ist heute noch Symbol der Weiblichkeit. Dabei hatte sie eine sehr gestörte Kindheit, die ihre späteren psychischen Probleme erklärt.

Sie wurde als Norma Jeane Madison 1926 als uneheliches Kind geboren. Die Mutter hatte wenig Interesse an ihrem ungewollten Kind, gab es in die Obhut von Nachbarn, später kam Norma in ein Waisenhaus. Ihre Mutter erkrankte, wie ihre Großmutter mütterlicherseits, an psychischer Labilität und Norma wuchs in verschiedene Pflegefamilien auf. Mit 16 wurde sie einfach verheiratet, weil ihr Vormund sie 'los werden' wollte. Um der Ehe zu entfliehen, vertiefte sie sich in klassische Literatur und Musik, belegte Kurse der Schauspielschule. Doch kurz danach wurde sie als Modell entdeckt, ging nach Hollywood und lernte, sich vor der Kamera zu bewegen. Nach einem kurzen Vertrag mit dem 20th Century Fox, entdeckte sie Columbia Pictures und engagierte sie für ihre erste Filmrolle in „Ich tanze in dein Herz“ 1948.

Nach nur zwei weiteren Filmen mit Columbia Pictures holte sie 20th Century Fox zurück und ihre wohl bekanntesten Filme wurden hier gedreht. „Niagara“, „Blondinen bevorzugt“ und „Wie angelt man sich einen Millionär?“ wurden 1953 veröffentlicht. Sie zeigte ein vielseitiges Talent, konnte tanzen und singen und hervorragend schauspielern. Das Lied „Diamonds are a girl's best friend“ wurde weltbekannt.

In „Niagara“ spielte sie eine vollkommen andere Rolle, die einer Frau, die gegen ihren Ehemann integriert und ihn umbringen will. Im Film „Wie angelt man sich einen Millionär?“ spielte sie die Hauptrolle neben Lauren Bacall und Betty Grable.

MM in Blondinen bevorzugt
Sie ließ sich 1946 unspektakulär von ihrem ersten Mann scheiden und heiratete erst 1955 den Baseballspieler Joe DiMaggio. Im gleichen Jahr erschien der Film „Das verflixte siebte Jahr“. Das wohl berühmteste Bild, als sie im weißen, wehenden Kleid über dem Subway steht, entstand während dieses Films. Vier Jahre später entstand der Film „Manche mögen es heiß“. Knapp drei Jahre später, 1962, stirbt sie in ihrem Haus in Los Angeles an einer Überdosis. Noch heute ist nicht sicher, ob es sich um Selbstmord, einen Unfall oder Mord handelt.